Institut für Islamwissenschaft und Neuere Orientalische Philologie

  • Studium der Islamwissenschaft, Lateinischen und Griechischen Philologie an der Universität Zürich.
  • Abschluss mit Lizentiat 1996.
  • Seit 2005 Doktorand und Lehrbeauftragter an der Universität Zürich für Sprachunterricht und Lektüre in Arabisch, Persisch und Türkisch sowie das Proseminar "Einführung in die Religion des Islam".
  • Seit 2009 Dozent für arabische Sprache am Sprachenzentrum von Universität und ETH Zürich.
  • Seit September 2010 Assistent mit Schwerpunkt Iranistik am Institut für Islamwissenschaft und Neuere Orientalische Philologie in Bern tätig.
  • Forschungsinteressen: Islamische Geistes- und Ideengeschichte in Philosophie, Mystik, Theosophie; Westbilder im Islam.
  • Sein Forschungsschwerpunkt liegt auf der jüngeren iranischen Geistesgeschichte und der Verwendung moderner hermeneutischer Ansätze in der heutigen Koranexegese. So hat Hr. Gösken sich in seiner Dissertation mit der Rezeption neuzeitlicher abendländischer Philosophie bei den beiden religiösen Denkern Ṭabāṭabāʾī und Moṭahharī befasst. In seinem Habilitationsprojekt geht es um innere Ambivalenz der Heideggerrezeption in Iran.
  • "Innere Ambivalenz der Heideggerrezeption in Iran"
  • "Naṣr Ḥāmid Abū Zaid. Die Rolle philosophischer Hermeneutik in der zeitgenössischen Koranexegese"
  • Kritik der westlichen Philosophie in Iran. Zum geistesgeschichtlichen Selbstverständnis von Moḥammad Ḥoseyn Ṭabāṭabāʾī und Mortażā Moṭahharī;DeGruyter 2014
  • Tendenzen der Westwahrnehmung bei iranischen Intellektuellen; In: Asiatische Studien LXII.1.2008; Verlag Peter Lang: Bern 2008; S. 323-353.
  • Das iranische Atomprogramm und sein innen- und aussenpolitischer Fallout; In:SGMOIK (Schweizerische Gesellschaft
  • Mittlerer Osten und Islamische Kulturen) Bulletin Nr. 26, Frühling 2008.
  • Drei Säcke voll Rosinen. Dreissig orientalische Märchen; Gabriel-Verlag Wien 2001.
  • Publikationsliste Dr. U. Gösken (PDF, 122KB)